Manuelle Therapie (MT)
Behandlungszeit: 20 min
In der Manuellen Therapie wird sehr gezielt, mittels meist schmerzfreien und sanften Mobilisationen, an Funktionsstörungen der Gelenke gearbeitet. Damit sind nicht nur die klassischen Gelenke zwischen zwei Knochen gemeint, sondern auch Verbindungen im faszialen, muskulären und bandhaften Bereich. Genau wie in der Physiotherapie (KG) ist auch hier die Grundlage der Behandlung eine ausführliche Anamnese und Untersuchung. Darauf basierend wird, wenn möglich, vorrangig der Ursprung der Erkrankung ermittelt und bearbeitet. Auch hier greift das, mit mindestens zwei Jahren speziell fortgebildete, therapeutische Fachpersonal unter Umständen zu aktiven Maßnahmen, um das Ergebnis langfristig zu sichern.
Einige Indikationen für Manuelle Therapie sind
- Gelenkblockaden, wie sie z.B. bei einem „Hexenschuss“ vorkommen
- Arthrotische Veränderungen der Gelenkoberfläche („Gelenkverschleiß“)
- Dysfunktionen des Cranio-mandibulären Systems (CMD/Kieferproblematiken)
- Akute und chronische Schmerzsyndrome, auch Kopfschmerzen
- Akute und chronische Reizzustände des Gelenk-, Muskel- und Sehnengewebes wie Tennisellenbogen, Achillessehnenentzündungen oder Plantarfasziitis
- Erkrankungen im muskuloskelettalen Systems fraglicher Herkunft wie Fersensporn oder Frozen shoulder
Im Übrigen ist die Manuelle Therapie ein integrativer Bestandteil einer osteopathischen Behandlung.
